Lass uns nicht lange drumherum reden: Die Lineups in Indonesien werden immer voller.

Klar wirst du, auf diesen immer noch atemberaubenden Inseln, jede Menge gute Wellen bekommen. Vielleicht surfst du sogar die Welle deines Lebens. Aber was wäre, wenn wir dir sagen würden, dass du nicht gegen Crowds kämpfen musst oder bis nach Indonesien reisen musst, nur damit dir ständig jemand reindropped?

Die Wahrheit ist - Surfer ab Intermediate Level können in Indonesien immer noch leere Lineups finden… wenn sie wissen, wo sie suchen müssen.

Indonesische Surfspots mit weniger Crowds

Wie viele Surfregionen rund um den Äquator hat auch Indonesien eine Hochsaison und eine Nebensaison.

Die Hochsaison (Trockenzeit) läuft von Mai bis September, während die Nebensaison (Regenzeit) von Oktober bis März dauert. Die meisten Surfer reisen nur während der Hochsaison und meiden die Übergangssaison oder Regenzeit, weil sie Angst vor schlechtem Wetter oder schwächeren Wellen haben.

Die Realität ist jedoch, dass auch die Übergangssaison und die Nebensaison unglaubliche Wellen produzieren können.

Lombok

Pumpende Wellen und nur ein Surfer im Wasser. Paddelst du auch raus? – Entscheidungszeit irgendwo auf Lombok.

Lombok bekommt zum Beispiel Südwest-Swells, die durch nordöstliche Passatwinde der Regenzeit sauber geformt werden, perfekt für Longboard Sessions.

Spots wie Gerupuk, Ekas und Mawi sind zwar weiterhin crowded, aber auf Balis Schwesterinsel gibt es noch viele weitere Breaks zu entdecken. Auch die Übergangsmonate eignen sich perfekt, um Lomboks Wellen zu surfen.

Checke unser Lombok Surf House aus.

Rote

Stell dir vor, du surfst genau hier. Für uns ist das Motivation genug, um sofort einen Flug nach Indo zu buchen.

Eine der weniger bekannten Inseln Indonesiens ist Rote, ein echter Wellen Magnet, der besonders in der Nebensaison großartige Surfbedingungen bieten kann. Die Übergangsmonate sind die beste Zeit für einen Besuch.

Dann findest du eine große Auswahl an Wellen und deutlich weniger Besucher. Die Swells sind zwar etwas weniger konstant, aber dadurch, dass du ein leeres Lineup genießen kannst, wenn die Bedingungen stimmen, lohnt sich die Reise definitiv.

Mentawai, Banyaks und Telos

Während alle Surfer in den Mentawais den perfekten Barrel an den bekanntesten Spots jagen, rollen direkt um die Ecke den ganzen Tag perfekte Head-High-Peelers ein – ohne dass ein einziger Surfer sie nimmt.

Die Mentawais, Banyaks und Telos liegen vor der Küste Nord Sumatras und sind ein echtes Surferparadies mit konstanten perfekten Wellen.

Viele der bekanntesten Spots können zwar voll werden, aber es gibt unzählige Surfspots, die besser sind als alles, was du von zuhause kennst – ohne die Crowds.

Checke unser Mentawai Surf House aus.

Süd Sumatra (Krui)

Such dir deinen eigenen Peak und hol dir einen Barrel an einem der wenigen hochwertigen Beachbreaks Indonesiens, Mandiri Beach. Der Typ auf dem Foto kann selbst kaum glauben, was er sieht.

Da Krui nur über einen Inlandsflug und eine 5–6-stündige Autofahrt vom nächsten Flughafen erreichbar ist, kommen hier deutlich weniger Menschen hin als nach Bali, Lombok oder die Mentawai-Inseln.

Außerdem gibt es hier lange, kraftvolle Beachbreaks, wodurch du fast immer einen Peak für dich allein finden kannst.

Nord Sumatra (Aceh)

Wenn du etwas weiter in die Region Aceh reist, ist ein leeres Lineup keine Seltenheit. Bring besser einen Freund mit,  sonst glaubt dir niemand, dass du in Indo perfekte leere Wellen gescored hast.Indo.

Zum Schluss noch die Surfregion Aceh im Norden Sumatras, die im Monsungürtel liegt.

Hier, läuft die Haupt-Surf-Saison von Oktober bis März, wenn die Nordost Monsunwinde saubere und spaßige Wellen liefern. Das ist genau das Gegenteil der Haupt-Surf-Saison auf Bali.

Tipps für crowded Surfspots

Die meisten Wellen an einem Tag zu surfen ist kein Maßstab für eine gute Session.

Wichtiger ist, den Moment zu genießen, mit anderen Surfern zu connecten und Ruhe in dein Surfen zu bringen (selbst wenn die Wellen schwer oder das Lineup voll sind).

Hier sind ein paar Tipps, wie du uncrowded Wellen findest und das meiste aus deinen Surf-Sessions in Indonesien machst.

Früh aufstehen

Hab keine Angst früh aufzustehen und eine Session in der Dämmerung zu starten. Ab dem späten Vormittag füllen sich die meisten Spots schnell. Wie man so schön sagt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Also stell dir den Wecker!

Verlängere deine Reise

Wenn du in der Low Season oder Übergangs-Season reist, überlege (wenn möglich), deinen Trip um eine weitere Woche zu verlängern.

Während du in der High Season fast sicher zwei Swells pro Woche erwarten kannst, können die Wellen in der Low/ Übergangs-Season etwas unberechenbarer sein.

Mit mehr Zeit erhöhst du deine Chancen auf epische und uncrowded Wellen.

Neue Spots entdecken

Bleib nicht nur bei den bekannten Spots. Recherchiere oder frag Locals nach weniger bekannten Breaks, die nicht so crowded sind.

Nur weil ein Spot nicht groß beworben wird, heißt das nicht, dass er sich nicht lohnt. Und mal ehrlich… Selbst eine mittelmäßige Welle in Indonesien ist wahrscheinlich besser als dein Beachbreak zuhause.

Respekt im Lineup

Und zu guter Letzt: Sei respektvoll im Lineup. Teile Wellen, gib anderen Surfern ihre Chance und verbreite positive Vibes.

Du wärst überrascht, wie stark die Atmosphäre im Lineup deine Wahrnehmung der Wellen beeinflussen kann. Wenn du andere Surfer begrüßt und nicht jede Welle anpaddelst, wirst du wahrscheinlich eine viel bessere Zeit im Wasser haben.

Fazit

Es ist immer noch möglich, uncrowded Wellen in Indonesien zu finden, wenn du bereit bist, ein bisschen weiter zu reisen. Mach deine Recherche, sei respektvoll und hab keine Angst, neue Spots zu entdecken.

Die Hochsaison bringt zwar im Durchschnitt mehr surfbare Tage, aber die Nebensaison und Übergangssaison sollte man nicht unterschätzen. Also buch den Flug und erlebe selbst die Magie eines perfekten, leeren Lineups in Indonesien!

Surfe uncrowded Indo Wellen hier