Alles, was man über Afrika sagt, stimmt.

Es ist ein Reiseziel für alle Sinne, die Heimat unzähliger Kulturen und einer der vielfältigsten und lebendigsten Kontinente der Erde.

Hier findest du pulsierende Metropolen, endlose Landschaften und 30.000 Kilometer Küste – die Hälfte davon ist dem wellenerzeugenden Ozeanswell ausgesetzt.

Bei dieser Anzahl an Surfspots kann man allerdings schnell den Überblick verlieren, deshalb haben wir für dich eine Auswahl getroffen. Im folgenden findest du eine Mischung aus unseren liebsten Surf-Ländern Afrikas und großartigen Wellen, die für alle Levels und Vorlieben geeignet sind.

Viel Spaß beim Entdecken!

Marokko – Das Land der endlosen rechten Wellen (und Tajine)

Anchor Point, die berühmteste Welle Marokkos (aber längst nicht die einzige).

Marokko ist ein Surferparadies, in dem die wandernden Sande der Sahara auf die Kraft des Atlantiks treffen.

Ein Land der endlosen rechten Wellen, wo jede Welle der Ride deines Lebens sein könnte.

Hier findest du nicht nur Weltklasse-Surf, sondern auch eine lebendige Kultur, die so warm und einladend ist, wie die goldene marokkanische Sonne.

Oh… und Tajine. Köstliche, köstliche Tajine.

Hier sind unsere liebsten Surfspots in Afrika.

Was du vor deinem Trip wissen solltest

  • Marokko ist von Oktober bis April ideal für Intermediates und Advanced Surfer, aber es gibt auch spaßige, geschützte Spots für Beginner und Einsteiger. 
  • Die Tage können warm sein, doch nachts kühlt es deutlich ab. Pack also warme Kleidung ein, egal zu welcher Jahreszeit du reist.
  • Die Landeswährung ist die Marokkanische Dirham. In größeren Städten werden die meisten Kreditkarten akzeptiert, dennoch ist es sinnvoll, in weniger touristischen Gegenden etwas Bargeld dabei zu haben.
  • Erfahre hier mehr über unsere Marokko-Surftrips.

Essaouira

  • Beginner bis Advanced
  • Sand-bottom Pointbreak
  • Righthander

Eine der längsten und benutzerfreundlichsten Wellen der Welt. Essaouira hat den schlechten Ruf, crowded zu sein, aber in Wahrheit gibt es genug Wellen für alle. Und mit Sidi Kaouki im Süden hast du definitiv Alternativen, falls du Essaouira mal nicht fühlst.

Anchor Point

  • Intermediate bis Advanced
  • Sand- und Felsboden Pointbreak
  • Righthander

Du liebst große Wellenwände, Barrel-Sections und Rides von bis zu 500 Metern? Anchor Point ist das Juwel in Taghazouts Krone und jeder Surfer verliebt sich hier im Handumdrehen.

Safi

  • Advanced
  • Sandbottom Pointbreak
  • Righthander

Groß. Bedrohlich. Angsteinflößend. Safi hat die besten Surfer der Welt in die Knie gezwungen, aber auch Wellen geliefert, die man kaum glauben würde, wären sie nicht auf Kamera festgehalten. Nur für Advanced Surfer.

Ghana – Das nächste große Surfziel?

Local Ripper Francis bei einem Top Turn im Beachbreak von Busua.

Fasziniert dich die Vorstellung von farbenfrohen Märkten, herzlichen Menschen und goldenen Stränden?

Ghana gewinnt in der Surfszene rasant an Aufmerksamkeit. Das Wasser ist warm, die Menschen noch wärmer und es gibt Beach-, Reef- und Pointbreaks im Überfluss.

Unserer Meinung nach sind dies die besten Surfspots in diesem Teil Westafrikas.

Was du vor deinem Trip wissen solltest

  • Es gibt nur wenige Gefahren in Ghana, und die politische Lage ist seit Langem stabilisiert. Zeig dennoch Respekt und präsentiere keine teuren Elektronik Gegenstände oder viel Bargeld, wenn du unterwegs bist.
  • Die Hauptstadt Accra ist das Reisezentrum. Behalte das im Hinterkopf, wenn du zwischen verschiedenen afrikanischen Surfspots hin und her reist. Es kann gut sein, dass die Flüge hierhin günstiger sind.
  • Erfahre hier mehr über unseren Ghana Surftrip.

Busua Beach

  • Beginner bis Advanced
  • Sandbottom Beachbreak
  • Linke und rechte Wellen

Bei kleinen Bedingungen perfekt für Beginner und bei großem Swell hervorragend für Advanced Surfer. Aufgrund seiner Beliebtheit kann es allerdings crowded werden.

Kokrobite

  • Beginner bis Advanced
  • Sandbottom Beachbreak
  • Righthander

Etwa 45 Minuten von Accra entfernt, ist diese Welle ideal für einen Tagesausflug. Keine besonders lange Welle, aber definitiv ein verspielter Beachbreak.

Black Mamba

  • Beginner bis Advanced
  • Sandbottom Beachbreak
  • Rightander

Ein sanfter, traumhafter Righthander, den du in Ghana nicht verpassen solltest. Er liegt westlich von Busua, ist relativ gut vor Wind und großem Swell geschützt, und eine verlässliche Option, wenn anderswo alles zu groß wird.

Geheime, uncroweded Pointbreaks?

Ohne konkrete Spots preiszugeben, können wir dir versichern, dass es westlich von Accra jede Menge leere Pointbreaks gibt. Wir nennen hier keine Namen, aber im August sind wir mit gewachsten Boards wieder im Lineup. Lust mitzukommen? Nächster Surftrip: 10.–20. August 2026.

Angola – Das Peru Afrikas

Goofyfooter aufgepasst, Angola könnte dein nächstes tropisches Paradies sein.

Peru ist bekannt für nahezu endlose Lefthand Pointbreaks… aber Angola steht dem in nichts nach.

Das Land ist nicht nur reich an Geschichte und Kultur, sondern ist auch wie geschaffen, um es zu erkunden.

Ob du dich direkt vor einer Welle positionierst, die wegen ihrer Länge quilométrica (kilometre in Portuguese) genannt wird, oder deine eigenen Breaks suchst, dieses legendäre Surf-Land hat für jeden etwas zu bieten. Lust mit uns, im September nach Angola zu reisen?

Was du vor deinem Trip wissen solltest

  • Die Strände von Luanda werden oft gehypt, aber ehrlich gesagt sind sie meist eher mushy und vom Wind zerblasen
  • Die meiste Zeit des Jahres kannst du im Bikini oder in Boardshorts surfen. Während der Hochsaison sinkt die Wassertemperatur jedoch auf etwa 20 °C, ein Sommer Neo oder Shorty sind dann empfehlenswert
  • Unterkünfte sind überraschend teuer (bis zu 250 US-Dollar pro Nacht). Daher lohnen sich Paketangebote mit Transport und lokalen Guides

Cabo Ledo

  • Intermediate bis Advanced
  • Sandbottom Beachbreak
  • Lefthander

Das Herz des angolanischen Surfens. Dieser manchmal pumping, aber immer cruisige Lefthander kann an guten Tagen hunderte Meter lang gesurft werden. Definitiv ein Must Surf in Angola.

Buraco

  • Beginner bis Advanced
  • Sandbottom Beachbreak
  • Lefthander

Buraco liegt nur 40 Kilometer südlich von Luanda. Ein Pointbreak mit perfekter Form und beeindruckender Länge. Er kann hollow werden, ist aber die meiste Zeit angenehm mellow.

Ambriz Beach

  • Beginner bis Advanced
  • Sandbottom Beachbreak
  • Lefthander

Von Einheimischen als „Paradies auf Erden“ bezeichnet, ist dieser lefthand Pointbreak perfekt für alle Levels und mit einer unberührten Landschaft, hast du was zu genießen, während du auf das nächste Set wartest.

Südafrika – Heimat der berühmtesten Righthander der Welt (und Löwen)

Wellen für alle in Muizenberg Beach.

Dieses afrikanische Surfland braucht eigentlich keine Vorstellung… aber wir machen es trotzdem!

Heimat einer, wenn nicht der, berühmtesten Righthander der Welt, ist Südafrika die unangefochtene Surf-Großmacht des Kontinents.

Du kannst eine ikonische Tierwelt, herzliche Menschen und kühle Lineups erwarten.

Es ist diese Art von Surfziel, das für immer Spuren (oder Pfotenabdrücke) in deiner Seele hinterlässt… wenn du das Glück hast, es zu erleben.

Was du vor deinem Trip wissen solltest

  • Die beste Surfzeit für Südafrika ist im Winter (Juni bis September), wenn Groundswell häufiger auftreten und die Winde meist offshore wehen.
  • Das Wasser ist das ganze Jahr über kühl (14–18 °C). Wenn du das Beste aus deiner Session machen möchtest, ist ein 4/3mm Wetsuit Pflicht, im Winter zusätzlich Booties und Handschuhe. 
  • Südafrika hat über 3.000 Kilometer Küste, stell dich also auf einige Fahrten ein.

Jeffrey’s Bay

  • Intermediate bis Advanced
  • Fels-, Sand- und Reefbottom Pointbreak
  • Righthander

Dieser legendäre Righthand Pointbreak bietet Barrels, offene Faces und steile Take-offs. Sein Ruf als Weltklasse-Welle ist absolut verdient. Ganz ehrlich… da gibt es nichts zu diskutieren.

Durban

  • Beginner bis Intermediate
  • Beachbreak
  • Linke und rechte Wellen

Du liebst warmes Wasser, spaßige Bedingungen und weich peelende Wellen? Dann ist Durban dein Spot. Entlang der Golden Mile gibt es zahlreiche Beachbreaks, da ist auf jeden Fall etwas für jedes Level dabei.

Muizenberg Beach

  • Beginner bis Intermediate
  • Beachbreak
  • Linke und rechte Wellen

Der bekannteste Beginner Beachbreak des Landes. Muizenberg hat Wellen für alle Levels, aber der Spot ist auch perfekt für alle, die gerade erst anfangen. 

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