Das Surfen erreichte Marokko erstmals in den späten 60ern durch europäischer Surfer, wehrdienst flüchtigen Australiern und amerikanischem Militär, die einen Weg gefunden hatten, Schreibtischdienst gegen beinbrennende rechte Wellen einzutauschen.
Sie kamen mit klapprigen Vans, staubigen Füßen und Bildern von leeren, perfekt laufenden Pointbreaks in Küstenorte wie Taghazout.
Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Locals sich ihre Boards schnappten, sie einwachsten und begannen, die Lineups zu dominieren. Heute ist Marokko eines der vielfältigsten, beständigsten und coolsten Surfziele der Welt.
Hier findest du alles, was du über deinen nächsten Surftrip in dieses afrikanische Surfparadies wissen musst.

Warum solltest du in Marokko surfen?
Weltklasse Wellen und rechte Pointbreaks ohne Ende!
Marokko ist ein Land voller traumhafter Right-Hand-Pointbreaks. Du weißt schon, die Art von Wellen, die man einmal surft und von denen man ein Leben lang erzählt.
Legendäre Spots wie Anchor Point, Killer Point, Boilers und Draculas bieten lange, schnelle Rides, die sich mit mechanischer Präzision um felsige Landzungen winden.
Wenn du Regular surfst, ist das ein Surferparadies, aber auch Goofy Surfer, die Backhand Wellen lieben, werden hier ihre Zeit genießen.
Zuverlässiger Swell an der Atlantikküste
Marokko liegt perfekt zum Nordatlantik hin ausgerichtet und profitiert das ganze Jahr über vom Swell.
Die Hauptsurfsaison dauert von Oktober bis März, wenn Winterstürme die Küste beleben. Aber auch in den Sommermonaten gibt es Wellen, wenn auch kleinere bei stärkerem Wind.
So oder so, wirst du in Marokko fast immer irgendwo eine surfbare Welle finden.
Es ist bezahlbar und nah an Europa
Nur einen kurzen Flug von Europa entfernt verbindet Marokko Surfen und Reisen wie kein anderer Ort.
Stell dir vor: entspannte Yoga Morgende, Tajine zum Abendessen und Minztee auf dem Parkplatz nach dem Surfen.
Auch dein Bankkonto wird hier nicht allzu sehr belastet. Es gibt günstige Flüge aus Europa, und sobald du angekommen bist, wirst du angenehm überrascht sein, wie weit du mit 20€ an einem Tag kommst… besonders in Kombination mit einem All-Inclusive-Surf-Retreat oder einem Surf-Trip-Paket.

Die Haupt-Surfzonen in Marokko
Taghazout und Tamraght… die ursprünglichen Hippie-Dörfer
Hier hat die Surfszene ihren Anfang genommen.
Taghazout ist mittlerweile voll mit Surfshops, Camps und fast jeder Art von Board, das du mieten oder kaufen kannst. Es kann hier ziemlich voll werden, aber das ist keine Überraschung, da einige der besten Wellen des Landes (und wohl auch der Welt) genau hier zu finden sind:
- Anchor Point: Der beste Spot, wenn er läuft. Lang, kraftvoll und extrem konstant
- Killer Point: Benannt nach den Orcas (Killerwalen), die gelegentlich vor der Küste gesichtet werden. Etwas abgelegener und wilder
- Hash Point: Eine entspannte rechte Welle in der Nähe des Stadtzentrums. Perfekt für eine lockere Morgen Session
- La Source: Kurze, druckvolle rechte Welle mit Riffsetup. Macht richtig Spaß
- Banana Beach: Ideal für Surfkurse und Longboard-freundliche lange, sanfte Wellen
Lust auf einen Roadtrip durch Marokko? Schau dir unsere kommenden Trips an
Die (fast) endlosen Rides von Imsouane
Imsouane ist ein ruhiges Küstendorf, das für die längste Welle des Landes bekannt ist.
Die Bucht bietet Rides, die Hunderte von Metern lang sein können, was sie zu einem idealen Surfspot für alle Levels macht. Dich erwarten weicher Sand, sanfte Wellenwände und pures Longboard-Glück.
Auf der anderen Seite der Landzunge gibt es außerdem einen schnelleren und beständigeren Beach Break namens Cathedral.
Die entspannte Surfzone rund um Sidi Kaouki und Essaouira
Essaouira verfügt über eine der coolsten Buchten Marokkos. Und etwas weiter südlich liegt das entspannte Dorf Sidi Kaouki, wo du einen breiten Strand und verspielte Wellen findest.
Dieser Teil Marokkos ist dem Wind stärker ausgesetzt, dafür gibt es weniger Surfer und viel Platz, um Wellen zu reiten. Die Wellen hier sind sanft und ideal für Beginner und Intermediates. Außerdem wächst die Zahl an Surfschulen und Camps in der Region stetig.
- Sidi Kaouki Beach: Langer, sandiger Beachbreak mit mehreren Peaks. Am besten bei mittlerer bis hoher Tide
- La Grotte: Ein weniger bekannter Reefbreak in der Nähe der Klippen. Funktioniert gut bei sauberem Swell
- Essaouira: Ideal für Beginner und Kitesurfer
- Cap Sim: Ein freiliegender, abgelegener Beachbreak, der mehr Swell abbekommt. Braucht die richtigen Bedingungen
Wüstenabenteuer im Süden (Mirleft bis Westsahara)
Wer sich nach menschenleeren Wellen und Abenteuer sehnt, sollte nach Süden fahren, vorbei am Atlasgebirge und hinein in die Wüste.
Die Strecke von Mirleft bis Dakhla in der Westsahara ist übersät mit unerforschten Riffen, Point Breaks und Sandboden-Setups.
Da die Gegend abgelegen ist, brauchst du ein Auto, aber wer sich die Mühe macht, wird reichlich belohnt.
Erfahre mehr über das Surfen im Süden Marokkos.

Wann ist die beste Zeit zum Surfen in Marokko?
Wir bieten das ganze Jahr über Surftrips nach Marokko an. Hier erfährst du, was dich je nach Saison erwartet:
- Winter (Okt–März): Hauptsaison. Große Swells, saubere Bedingungen und die besten Wellen des Jahres
- Frühling/Herbst: Übergangssaisons können fantastisch sein mit spaßigen Swells und weniger Crowds
- Sommer (Jun–Sep): Kleinere Wellen, dafür stärkerer Wind. Trotzdem ideal für Beginner und Longboarder
Für wen ist Marokko geeignet?
- Beginners: Viele Surfschulen und Beachbreaks für diejenigen die gerade erst Anfangen. Banana Beach, Panoramas und die Bucht von Imsouane sind perfekte Wellen zum Surfen lernen.
- Intermediates: Marokko is ideal, um Selbstvertrauen aufzubauen, Pointbreaks besser zu lesen und Turns zu perfektionieren.
- Advanced Surfer: Wenn der Swell kommt, liefert Marokko. Anchor Point, Killers und Safi gehören zu den anspruchsvolleren Spots.
- Solo Travellers: Surftrip Anbieter (wie wir!) machen es einfach, anzukommen, neue Leute kennenzulernen und gute Wellen zu surfen, ganz ohne Stress bei der Planung
Worauf du achten solltest
- Crowds und Etikette: Einige der Hauptspots können voll werden… vor allem in der Hochsaison. Respektiere die Locals. Paddle nicht einfach raus und schnapp die erste Welle, die dir über den Weg kommt. Taste dich ins Lineup vor und warte, bis du dran bist. Schau dir auch unsere Doku Arakmaja an, um mehr über die lokale Surfkultur zu erfahren
- Felsen und tricky Einstiege: Viele Spots haben Riff- oder Felseinstiege. Booties sind keine schlechte Idee, besonders bei Low Tide, aber nicht zwingend notwendig. Marokko ist auf jeden Fall ein guter Ort, um deine Paddle-out-Skills zu verbessern
- Leitungswasser und Magenprobleme: Bleib lieber bei abgefülltem Wasser und sei vorsichtig mit Street Food, vor allem bei Fleisch, wenn dein Magen empfindlich ist. Nimm Probiotika oder Medikamente gegen Magenbeschwerden mit. Vorsicht ist besser als Nachsicht
- Warme Tage… aber kühle Morgen und Abende: Die Tage können sonnig sein, aber im Winter sind die Morgen- und Abendstunden kühl. Pack also warme Kleidung ein, vor allem, wenn du ins Landesinnere oder in höhere Lagen reist
Was du für deinen Surftrip einpacken solltest
- 3/2 mm Neoprenanzug (für den Winter) oder Springsuit/Weste (für den Sommer)
- Dein Lieblingsboard plus Backup (oder vor Ort lokal mieten)
- Warme Kleidung und eine leichte Jacke
- Erste-Hilfe-Set (für Riffschnitte, Medikamente etc.)
- Sonnencreme, Zink und Lippenbalsam
- Reiseversicherung, die Surfen in Marokko abdeckt
- Respektvolle Kleidung für Besuche in Städten und Dörfern

FAQ: Weitere Infos
F: Ist Marokko ein gutes Ziel für einen Surftrip?
Ja! Marokko bietet Wellen für alle Levels, eine reiche Kultur und hervorragende Surfmöglichkeiten. Es ist schnell von Europa und den USA erreichbar. Und dank der konstanten Bedingungen sind gute Sessions fast garantiert (vorausgesetzt, du bist mit Leuten unterwegs, die wissen, wo es langgeht).
F: Gibt es Surfshops und Boards in Marokko?
Auf jeden Fall. In Orten wie Taghazout gibt es überall Surfshops. Du kannst Boards problemlos mieten, kaufen oder reparieren lassen. Die Auswahl ist allerdings etwas begrenzt. Bring also wenn Möglich dein eigenes Board mit.
F: Ist der öffentliche Verkehr zuverlässig für Surftrips?
Zwischen größeren Städten kommst du gut zurecht. Für Surftrips ist ein Mietwagen oder ein Van die beste Wahl. Vor allem, wenn du abgelegenere Spots ansteuern willst. Wenn du einen Marokko-Surftrip bei uns buchst, kümmern wir uns um alle deine Transportbedürfnisse.
F: Wie sieht es mit Surfkursen und Surfschulen aus?
Es gibt jede Menge Optionen. Von beginner freundlichen Gruppenkursen bis hin zu intensiven Surf Camps über mehrere Tage. Wir bieten sowohl Surfkurse in Marokko als auch Guide-Pakete für erfahrenere Surfer an.
F: Ist Marokko sicher für Solo-Traveller und digitale Nomaden?
Ja. Die Stimmung ist offen und entspannt, und in Orten wie Taghazout und Tamraght entstehen immer mehr Coworking-Spaces (schau dir auch unser ganzjähriges Surfhouse an).
F: Was sind die besten Surfstrände in Marokko?
Anchor Point, Killer Point, Banana Beach, Hash Point, La Source, Imsouane Bay, Safi und Sidi Kaouki gehören, je nach Level, zu den besten Spots.
F: Brauche ich eine Reiseversicherung?
Ja, vor allem wenn du surfen gehst. Achte darauf, dass deine Versicherung auch Abenteuersportarten und im Zweifel sogar medizinische Evakuierung abdeckt, falls du vorhast, dich zu den abgelegeneren Surfspots aufzumachen.
Fazit
Marokko ist eine seltene Mischung aus Weltklasse-Wellen, tief verwurzelter Kultur und ganzjährigem Surfpotenzial. Egal, ob du deine erste grüne Welle surfst oder auf der Suche nach deinem besten Ride bist, dieses Land hält, was es verspricht!
Du wirst die charmanten Fischerdörfer, die lokale Kultur und den tiefblauen Atlantik lieben, der auf fast jedem deiner Fotos zu sehen sein wird. Das Essen ist großartig, die Morgen- und Abendstunden sind magisch und die Wellen warten nur darauf, gesurft zu werden.
Bereit für einen Surftrip mit der Surf Tribe Crew? Lass es uns wissen! Wir haben Surfpakete in Marokko, die zu deinem Budget und deinen Skills passen.




