Als du jemandem erzählt hast, dass du alleine verreisen willst, hat die Person wahrscheinlich den Kopf schiefgelegt und gesagt: „Ganz allein… wirklich?“

Du hast gelächelt, genickt und trotzdem gebucht. Gute Entscheidung, wenn du uns fragst.

Bei The Surf Tribe haben wir Solo Reisende aus allen Ecken der Welt willkommen geheißen. Und seit 2019 haben wir eines gelernt: Solo-Traveller kommen allein an, aber reisen selten alleine wieder ab.

Die Idee, alleine zu reisen, kann sich anfangs etwas radikal anfühlen. Aber beim Surfen ergibt das tatsächlich sehr viel Sinn. Surftrips waren schon immer etwas anders als normale Urlaube… der Rhythmus richtet sich nach Gezeiten, Swell-Charts und frühen Weckern, nicht nach schicken Dinner-Reservierungen oder Sightseeing-Listen.

Wenn du also alleine reist, bist du sofort in diesem Rhythmus drin.

Du reist allein zu einem Surfabenteuer, und findest direkt eine Gruppe anderer Solo Reisender.

Warum Solo Surfreisen so gut funktionierensolo surf

Dein Zeitplan, deine Entscheidung

Eine Session im Morgengrauen? Erledigt. Bis zum Sonnenuntergang im Wasser bleiben? Na klar. Mittagsschlaf, weil du vier Stunden durchgesurft bist? Absolut legitim. Keine Absprachen. Kein Warten.

Diese Freiheit ist einer der Gründe, warum Solo Reisende oft bessere Wellen erwischen.

Wenn du nicht die verschiedenen Energie- oder Skill-Level von fünf verschiedenen Leuten koordinieren musst (und das stattdessen uns überlässt!), surfst du einfach, wenn die Bedingungen gut sind. Wenn der Wind plötzlich abflaut, paddelst du schon raus.

Einfache Connections and gemeinsame Erlebnisse

Surfen ist eine der wenigen Sportarten, bei denen Verbindungen ganz natürlich entstehen.

Man teilt Wellen, nickt sich zu, tauscht sich vielleicht kurz über die Bedingungen von gestern, heute oder morgen aus.

Und plötzlich sitzt du im Line-up und redest mit jemandem aus Neuseeland, vergleichst Boards mit jemandem aus Frankreich oder feierst die beste Welle des Trips mit einem neuen Freund aus England.

Warum? Weil es leichter ist, Menschen kennenzulernen, wenn man offen ist und nebeneinander im Line-up sitzt.

Gut für den Kopf

Erstaunlich viele Leute kommen allein, wenn sie gerade in einer Umbruchphase sind. Burnout, Trennung, Jobwechsel. Oder einfach dieses Gefühl, dass das Leben ein bisschen zu vorhersehbar geworden ist. Etwas zu viel Routine.

Wir haben oft gesehen, wie Leute genau in dieser Phase des Lebens angekommen sind und innerhalb einer Woche Dinge neu bewertet haben. Was sie tun. Wohin sie wollen. Wie ein erfülltes Leben eigentlich aussehen kann.

Ein Surftrip hat die Fähigkeit, gleichzeitig zu heilen und einen wachzurütteln (auf die beste Art und Weise). Frühe Morgende. Körperliche Erschöpfung. Salzwasser und Sonne. Unbeschwerte Gespräche, die sich irgendwann vertiefen, über das Leben und was vielleicht als nächstes kommt.

Der Ozean hat eine Art, die Dinge einfacher zu machen. Und, wenn wir ehrlich sind, kann es einem auch das Gefühl geben, wieder man selbst zu sein.

Es gibt keinen besseren Weg, neue Freunde zu finden, als gemeinsam zu essen.

Aber lass uns ehrlich sein

Alleinreisen bedeutet nicht nur Sonnenuntergänge zur Goldenhour und perfekte linke Wellen. Es gibt ein paar Realitäten.

Die ersten 24 Stunden können sich komisch anfühlen

An einem neuen Ort ankommen ohne vertraute Gesichter kann erstmal unangenehm sein. Dieses Gefühl legt sich aber meistens schnell… meist nach der zweiten Surf Session (oder dem ersten Bier).

Schlechte Tage treffen einen anders wenn man alleine ist

Jeder hat mal Sessions, in denen nichts klappt. Wenn du alleine reist, können sich solche Tage schwerer anfühlen. Genau deshalb sind Community und gute Leute, die deinen Vibe teilen, so wichtig.

Sicherheit braucht mehr Aufmerksamkeit

Das trifft vor allem für alleinreisende Frauen zu. Ein bisschen Recherche zu Spots, Unterkünften und Surfkultur zu machen, hilft da enorm. Zum Glück organisieren wir nur Surfreisen zu sicheren Destinationen, sodass du dir darüber keine Sorgen machen musst.

Manche Line-ups sind nicht so einladend

Die Surfkultur ist weltweit unterschiedlich. Und manche Line-ups brauchen etwas Zeit, bis man sich wohlfühlt. Die Wahl eines Reiseziels, das gute Wellen mit einem unterstützenden Umfeld verbindet, macht einen großen Unterschied … vor allem, wenn man zum ersten Mal alleine reist.

Anouk und Marit, innerhalb einer Woche von Fremden zu Surf-Buddies fürs Leben.

Alleine kommen heißt nicht allein bleiben

Surftrips mit uns funktionieren, weil sie Unabhängigkeit und Community verbinden.

Bei The Surf Tribe genießt du weiterhin die Freiheit, alleine zu reisen, bist aber von Menschen umgeben, die aus genau demselben Grund hier sind: um zu surfen, sich zu verbessern und eine unvergessliche Woche am Meer zu verbringen.

Gemeinsame Sessions, gemeinsames Essen, dieses lockere Miteinander, wenn man den ganzen Tag etwas Herausforderndes und Brillantes zusammen erlebt.

Vielleicht kommst du etwas nervös an. Völlig normal. Aber oft dauert es nur Minuten oder Stunden und du bist schon mit jemandem im Wasser gewesen, hast beim Mittagessen über die Session gequatscht und Pläne für den Sonnenuntergang gemacht.

Wir sehen es jedes Jahr: Leute kommen allein und treffen sich Monate später wieder mit Freunden, die sie das erste Mal beim Rauspaddeln kennengelernt haben. Das ist ein Teil der Magie von Surftrips.

FAQ

F. Werde ich mich einsam fühlen ?

Vielleicht am ersten Tag. Danach sehr unwahrscheinlich. Gemeinsame Erlebnisse verbinden schnell, auch (oder gerade) spektakuläre Wipeouts.

F. Was, wenn mein Surf-Level nicht gut genug ist?

Es gibt kein „gut genug", um mitzukommen. Beim Surfen treffen sich alle Levels, vom absoluten Beginner bis zum erfahrenen Traveller auf der Suche nach neuen Wellen. Du bist unsicher über dein Surf-Level oder welcher Trip der Richtige für dich ist

F. Ich bin in meinen 30er oder 30er… ist das wirklich was für mich?

Auf jeden Fall. Tatsächlich empfinden viele Menschen das Surfen im späteren Leben als noch schöner. Weniger Leistungsdruck. Mehr Freude daran, einfach nur im Wasser zu sein. Einige unserer besten Gäste beginnen ihre Surfreisen erst nach ihren Zwanzigern.

F. Ist es sicher für alleinreisende Frauen?

Ja! Und das nehmen wir ernst. Das richtige Umfeld ist entscheidend. Unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem du dich unterstützt fühlst, ohne eingeengt zu werden, und an dem du dich auch als Alleinreisende niemals einsam fühlst.

Finde deinen Tribe.

Bist du bereit?

Der Abstand zwischen „Das würde ich irgendwann gerne mal machen“ und wirklich zu buchen ist meist kleiner, als man denkt.

Die meisten haben ähnliche Zweifel. Alleine ankommen. Ob ihr Surflevel gut genug ist. Ob sie gut reinpassen werden.

In Wirklichkeit verschwinden diese Gedanken ziemlich schnell. Meistens irgendwo zwischen der ersten Session und dem ersten gemeinsamen Essen. Den Wellen ist es egal, ob du allein angereist bist.

Wenn du schon länger über einen Surftrip nachdenkst, ist das vielleicht dein Zeichen, nicht mehr so viel zu grübeln.

Komm alleine. Finde deinen Tribe.

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